„reach out and touch faith“
stille ….. was war das gerade?
hatte große bedenken, dass dave gahan das ding wuppt nach der jüngsten anamnese. doch als klar war, dass martin und andrew in leipzig definitiv die „tour of the universe“ rocken würden, war berlin gebongt.
es ging los mit der vorband polarkreis 18 während sich das stadion füllte. quarkiger sound, nichts von langer dauer und somit kaum hängengeblieben. schade eigentlich – die scheinen potential zu haben – aber der abend stand unter einem anderen stern und somit war alles bloß beiwerk für das, wofür eine ganze schar leute zwischen gefühlten 20 und x anrückte. nach der band ist vor der band – nun noch schnell aufs brechendvolle wc, das von beiderlei geschlecht genutzt wurde.
so um 21 uhr rum ging es los – depeche mode in berlin. wasn ding!
das olympiastadion war eine würdige kulisse, obwohl der sound noch einige nuancen hätte lauter sein können. gut gemischt trotzdem der klangteppich – und gut gemischt das get-together von alten klassikern und neuen stücken des aktuellen albums. man merkte schon eine leichte rest-angeschlagenheit des charismatischen frontmannes – und trotzdem: er gab sein bestes und entführte das gemischte schwarz-monochrome publikum auf eine 30-jährige zeitreise. großartig auch die aufs wesentliche reduzierte lightshow und die videosequenzen auf dem großen haupt- und den 2 kleineren seitenscreens. ein gelungenes hand in hand von video-art und musikexegese des präsentierten repertoires der könige des black-whatever.
wahrhaftig: „nach music for the masses“ auch 2009 noch „sounds for the universe“ und eine echte empfehlung diese tour zu besuchen und sich mitreißen zu lassen. über 65.000 besucher des olympiastadions groovten, sangen und zelebrierten davids rückkehr, das oevre der band und das angenehme klima eines berliner junitages unter freiem himmel.
danke depeche mode für diesen tollen abend und dave sei alles gute und beste gesundheit gewünscht.
nix war WRONG!


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