jan delay + disko no. 1 – culumbiahalle berlin

steigerung geht kaum.

disko

volle 2 stunden klar-artikulierte texte, fetteste musik und über allem STYLE.

jan delay & disko no. 1 am 26.10.2009 in der columbiahalle berlin …

… nach einem hähnchenschenkel und einer scheibe weißem weißbrot in der marheinekehalle ging es durch die nieselige friesenstraße zum columbiadamm. eingang links gästeliste.

„welche?“ die frage der dame. „band!“ – meine lakonische antwort. (bin schon ein wenig stolz einen freund zu haben, den ich viel zu selten sehe, der in einer der breitesten combos der republik mitspielt).

so, bier an den hals und rein in den kessel wo bereits dj mad classics und aktuelles zu chillig-funkygem chutney auftürmte. der laden füllte sich – noch gute luft.

20:05 das bo kommt dazu. kein ding digger das ding hat swing. das bo is back – gut wie eh, basslastig wie je … fette ego-panegyrik mit substanz und existenzberechtigung. ziemlich genau 30 minuten. licht aus. vorhang fällt. disko no.1, hamburg city was gehtn digger?

was folgte war eine vorstellung ohne beispiel. jan war gut drauf und band das publikum nicht nur mit tanzkurseinlagen ein. hierbei glänzte er durch spontanität und schlagfertigkeit wie sprühsahne. fedde mooves, witze über baden-württemberger in der hauptstadt oder beatbastel-versuche von walter momper. berlinspezifisch nicht nur ein großteil der disko no. 1-members, sondern auch jan´s ausführungen zum stylegott am hackeschen markt (der jan desöfteren sagt was vorne ist wie feuerwehr. diesmal: geräusch ist phase). ein ritt durch die 8Ts und 9Ts via kleiner musikeinlagen und medleys inklusive.

das set ließ nichts zu wünschen übrig. alle 3 alben waren dabei – auch das bo half mal mit aus. „im arsch“ fehlte – hätte aber auch nicht unbedingt ohne udo sein müssen – somit: alles gut. die delays wie gewohnt entzückend sexy in ihren glitzerkleidern, die band in angegossnen anzügen in tighten farben, ein super-technik-team, das das ganze sehr fett abmischte und der delay´s jan, der das ganze zu dirigieren schien. volle 2 stunden bis 22:35 wurde das haus gerockt, gefunkt und geraggat – das schreit förmlich nach live-dvd. die hemden klitschnass, n guten job gemacht. jan abgang. band beendet. aus.

die aftershow-party mit mad am turntable zunächst mellow bei buffet und ramazzotti  – am ende dann tanzeinladend bei frischen funky tunes. unter den gästen die völlig entspannten bandmitglieder.

danke für diesen abend, danke für die einladung. wattn sound -  ich freue mich auf die rückrunde …