foo fighters `wasting light´

endlich! und unendlich straight auf die 12: das nach 4 jahren langerwartete 7. album der foo fighters wasting light.

… und: “they fu***n´ rock, man!”

einen vorgeschmack, der die spannung und gier nach dem release-day ad absurdum führte, stellte das clubkonzert am 28.2. im kölner gloria für 600 auserwählte gäste dar. zum glück übertrug es der sender 1live, so dass man via web teilhaben konnte. was soll ich sagen: da kommt was auf uns zu in der open-air-saison. glücklich wer karten hat – die berliner wuhlheide jedenfalls: restlos ausverkauft.

eigentlich ist es erst ab freitag (8.4.) released, aber als vorabzug bereits jetzt bei soundcloud einhörbar.

schon der opener bridges burning (1) macht eine klare ansage: das album wasting light kommt mit feinstem bombast um die ecke! derbes schlagzeug, messerscharfe gitarren und einem stimm- und ausdrucksstarken multitasker dave wie wir ihn lieben. 4:47 min klassische foo fighters addiert um ein neues statement und einem gesicherten und unumkehrbaren platz unter den weltbesten rock `n´rollern. mit track 2, dem bereits ausgekoppelten rope, dann ein experimenteller aber äußerst runder song. stopp-takte, echo-gitarren und skurill-verzerrte soli. nach solchem auftakt wird dynamisch mit der nummer 3 dear rosemary ein wenig der wind aus den segeln genommen. eine ballade ohne eine ballade zu sein – nichtsdestotrotz ein gesanglich sehr schönes lied, melodiös, gänsehaut-esque mit dem zeug zu nem klassiker.

bei white limo (4) gehts heiß her: stimme durch den tubescreamer und einfach alle mal vollgas geben. taylor´s becken sind für gut befunden! arlandria (5) und back & forth (7) zeigen wo dave zwischenzeitlich unterwegs war: them crooked vultures …. und er führt das gelernte im ringschluss wieder zurück zu den foos. eine orchestral-psychodelische und sich steigernde sarabande bildet das 10. stück namens I should have known. die stücke these days (6), a matter of time (8) und walk (11) sind bodenständige darbietungen einer stilgebenden band mit bekannter geschichte im jahr 2011. live wird das repertoire in verbindung mit dem rest-oevre ganz sicher nochmals alles toppen und in die konzert-annalen eingehen. schön auch, dass pat smear nun wieder als vollständiges mitglied dabei ist.

lieblingsstück (wenns das überhaupt geben kann) auf wasting light: miss the misery (9). es ist mit allem ausstaffiert was ein guter rocksong braucht, hat tiefgang, bleibt im ohr und ein angenehmes tempo. das album ist n großes ding und bildet ein musthave für jeden – ab sofort.

hier n bonbon!

Eine Antwort

  1. großartiger blog. der mann hat musikgeschmack! fanpost 2.0

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